Hilfe bei Sucht

Hilfe bei Alkoholproblemen

Habe ich meinen Alkoholkonsum im Griff? Warum sprechen mich Mitmenschen auf mein Trinken an? Was steht auf dem Spiel, wenn ich weiter trinke? Wie kann ein Leben ohne Alkohol denn überhaupt funktionieren? Führerscheinverlust oder Anzeige in anderer Sache: Ist jetzt Schluss mit dem Trinken?

Bei manchen Menschen bestimmen diese Fragen das Leben. Das Gefühl zwischen zwei Stühlen zu stehen kann einen Wunsch nach Klärung hervorrufen.Eine Sicht von außen kann hier bestätigend oder aufrüttelnd sein. In jedem Falle schafft sie Klarheit.

Einmal vertraulich reden. Eine kostenlose Beratung bekommen. Hilfe erhalten, um doch nochmal zu versuchen, trocken und abstinent zu werden. Das sind mögliche Wünsche, mit denen man bei der Suchthilfe an der richtigen Adresse ist. Die Entscheidung, ob Sie etwas verändern, treffen sie auch nach unserer Beratung selbst.

Unsere Hilfe ist professionell, kostenfrei, unverbindlich und vertraulich.
Anonymität wird garantiert.

 

 

 

Hilfe bei Drogenproblemen

Manche Menschen kiffen hin und wieder. Andere haben dafür sogar eine Leidenschaft entwickelt. Auf einmal verlieren diese Menschen das Interesse an Hobbys oder es fällt ihnen schwer sich aufzuraffen, um ihre Träume anzugehen. Ist Kiffen unter diesen Umständen noch okay?

Manche Menschen sind mit Speed oder Crystal Meth in Kontakt gekommen. Sie kennen den angenehmen Rauschzustand, welcher ihnen nur die Substanz verspricht. Wenn da nur nicht diese lästigen Risiken wären…

Manche Menschen haben ganz andere Themen: Wie schütze ich mich beim Spritzen von Heroin? Wie erreiche ich für mich eine Substitution? Habe ich mich mit HIV oder Aids angesteckt?

 

 

 

Hilfe für Angehörige

Information, Beratung und auch längerfristige Begleitung – das bietet die Suchthilfe auch Angehörigen und anderen Bezugspersonen.

Das Angebot richtet sich zum Beispiel an Eltern, Partnerinnen und Partner, Kinder sowie alle Personen aus dem Umfeld von Menschen, die Suchtmittel konsumieren oder auch eine nicht an Substanzen gebundene Problemlage wie zum Beispiel Mediengebrauch oder Essstörungen.

Bezugspersonen sind in eigener Weise von der Situation betroffen, wünschen sich Orientierung und können unterstützend einwirken. Wir vermitteln auch in Selbsthilfeangebote für Angehörige, zum Beispiel den Elternkreis.

Ein erster Kontakt ist über die Telefonberatung montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr unter Telefon 02241 25 44 40 möglich.

Eltern können uns bei Fragen zum Konsum oder den Mediengebrauch von Jugendlichen auch über die kostenfreie Online-Beratung des Internetportals ELSA erreichen:

 

 

 

Prävention

Die Fachstelle für Prävention konzipiert Präventionsangebote im Rhein-Sieg-Kreis, führt Projekte in den Bereichen der Suchtprävention und sexuellen Bildung durch, berät und vermittelt Strategien zur Gesundheitsförderung.

Sucht hat immer eine Geschichte. Deshalb fängt Vorbeugung schon viel früher an. Die eigene Gesundheit fördern, gut informiert sein, sich selbst und die eigenen Stärken kennen – darum geht es vor allem bei den vorbeugenden (präventiven) Angeboten für Jugendliche und junge Erwachsene.

In den Fortbildungsangeboten und Informationsveranstaltungen für pädagogische Fachkräfte, Lehrer*innen, Eltern bzw. Erziehungsberechtigte ist zusätzlich auch gute Begleitung ein Thema.

Die Präventionsangebote der Diakonie

  • Jugendliche/junge Erwachsene

    • Suchtprävention

    • Chat & Co (Förderung der Medienkompetenz)

    Lehrerinnen und Lehrer / pädagogische Fachkräfte

    • Grundlagenschulung zum Thema Sucht

    • Medienkompetenz

    Eltern / Erziehungsberechtigte

    • Elternabende

  • • Schulprojekte: Suchtprävention, Sexualpädagogik

    • Peer-Schulungen

    • FreD – Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsument*innen

    ­­­­­­­­­­­­­­Die Schulprojekte zur Suchtprävention/Medien sind:

    • Chat & Co – fördert die Medienkompetenz
    • A(l)kzeptiert – beschäftigt sich mit Alkoholkonsum
    • Grashüpfer – informiert zum Thema Cannabis
    • Partylöwe – Überblick über die Auswirkungen von Partydrogen wie Ecstasy
  • Das Programm Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsument*innen richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 21 Jahren, die im Zusammenhang mit dem Konsum von Rauschmitteln – insbesondere Cannabis – auffällig geworden sind.

    Das Ziel von FreD ist es, junge Menschen zu motivieren, sich mit ihrem Konsum auseinander zu setzen und einer möglichen Abhängigkeitsentwicklung vorzubeugen.

    Inhaltlich geht es bei FreD um Aufklärung bezüglich Wirkung und Risiken von Cannabis sowie um rechtliche Aspekte. Zudem wird zur Reflexion der eigenen Konsummuster und -motive angeregt. Gemeinsam werden praktische Tipps zur Einschränkung oder Beendigung des Konsums erarbeitet.

    FreD bietet auch die Möglichkeit, eine behördliche Auflage zu erfüllen.

    Ablauf:

    1. Aufnahmegespräch (Intake) in der Beratungsstelle der Diakonie Suchthilfe in Troisdorf.
      Offene Sprechstunde dienstags von 15 bis 19 Uhr
      Telefon 02241 25 44 40
    2. Achtstündiges Gruppenangebot aufgeteilt auf drei Kurstermine. Durchgeführt von der Fachstelle für Prävention
      Kontaktpersonen: Elisa Ellrott und Sandra Bohlscheid
      Telefon 02241 66 525

    Alle Gespräche sind vertraulich.
    Berater*innen und Kursleiter*innen stehen unter Schweigepflicht.

  • • Grundlagenschulungen zu Sucht und zu Medien

    • Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen (MOVE)

    • Kita-MOVE

    • Freunde – Sucht- und Gewaltprävention im Elementarbereich

    • Eigenständig werden: Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung (Klasse 1-4 & 5-6)

  • • Elternabende

    • Informationsveranstaltungen

 

 

 

Sexuelle Bildung

Ich möchte einen selbstbestimmten und positiven Umgang mit mir, meinem Körper und meiner Sexualität finden. Meine Identität frei leben. Zudem ist es mir wichtig gut informiert zu sein, um beispielsweise vor sexuell übertragbaren Krankheiten oder einer ungewollten Schwangerschaft geschützt zu sein.

Es ist spannend, mich mit anderen auszutauschen, mich und meine Werte besser kennenzulernen. Darum geht es unter anderem bei den Schulprojekten der Fachstelle Prävention im Bereich der sexuellen Bildung.

Inhalte sexuelle Bildung:

  •  Pubertät
  •  Körper, Körperwahrnehmung
  •  Sexuelle Orientierung, sexuelle Identität
  •  Liebe, Sex und Zärtlichkeit
  •  Verhütung
  •  Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten
  •  Sexualität und neue Medien (Pornografie, „Sexting“, stereotype „Frauen- und Männerbilder“)
  •  Persönliche Grenzsetzung und Grenzwahrnehmung