Alkohol- oder Drogenprobleme

Kontakt

Beratung - Gewohnheiten unter die Lupe nehmen, neue Seiten entdecken

  • Ich halte noch an alten Gewohnheiten fest und zugleich möchte ich neue Seiten an mir entdecken.

    Was ich gut gebrauchen kann: jemanden, der mir zur Seite steht, damit ich meinen Umgang mit Suchtmitteln neu einschätzen und definieren kann.

    Die Suchthilfe bietet:

    • vertrauliche Gespräche
    • Informationen zum Thema Gesundheit, Sucht und Behandlungsmöglichkeiten (z.B. Therapien, Selbsthilfegruppen, weitere Angebote der Diakonie, Krankenhausbehandlungen)
    • gemeinsam einen neuen Weg planen, weitere Schritte besprechen

     

    Da rufe ich jetzt direkt an: 02241 25 444 0

     

    Da melde ich mich jetzt direkt: Kontakt

Hilfe für Angehörige, Nachbar*innen

  • Meine Tochter scheint zu kiffen. Ich glaube, mein Sohn trinkt echt zu viel Alkohol. Oder zu Hochprozentiges. Meine Partnerin hat angefangen zu koksen. Wer sich um Familienangehörige oder Menschen im direkten privaten Umfeld sorgt, ein Alkohol- oder Drogenproblem vermutet und deshalb Beratung benötigt, ist bei der Suchthilfe an der richtigen Adresse.

    Die Berater*innen der Suchthilfe sind da

    • für Familienangehörige wie Eltern oder auch Kinder sowie andere Bezugspersonen
    • um Fragen zum Umgang mit einem substanzkonsumierenden Menschen in meinem Umfeld zu klären
    • um Informationen zu den Themen Konsum und Sucht zu erhalten
    • in einer einmaligen Beratung am Telefon
    • um weiterführende Gespräche zu vereinbaren
    • Gespräche sind vertraulich, auf Wunsch auch anonym

     

    Direkter Draht
    montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr: Telefon 02241 254440

    Tipp

    Eltern erreichen die Suchthilfe bei Fragen zu Konsum oder Mediengebrauch von Jugendlichen auch über die kostenfreie Online-Beratung des Internetportals ELSA: www.elternberatung-sucht.de

    Kinder von Eltern, die konsumieren, finden hier Möglichkeiten für Gespräche, Austausch, Beratung

     

  • Die Suchthilfe bietet längerfristige Begleitung:

    • für Eltern, Partnerinnen und Partner, Kinder sowie alle Personen aus dem Umfeld von Menschen, die Suchtmittel konsumieren oder auch eine nicht an Substanzen gebundene Problemlage wie zum Beispiel Mediengebrauch oder Essstörungen.
    • Denn: Bezugspersonen sind in eigener Weise von der Situation betroffen, wünschen sich Orientierung und können unterstützend einwirken.
    • Die Suchthilfe vermittelt auch Selbsthilfeangebote für Angehörige.

     

    Kontakt: montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr: 02241 25 44 40

     

    Tipp

    Eltern erreichen die Suchthilfe bei Fragen zu Konsum oder Mediengebrauch von Jugendlichen auch über die kostenfreie Online-Beratung des Internetportals ELSA: www.elternberatung-sucht.de

  • Ich mache mir akut Sorgen um einen Menschen in meinem Umfeld – beispielsweise um eine Person in meiner Nachbarschaft oder in meinem Verein. Mir geht es nicht ums Petzen, sondern einfach darum, Hilfe zu mobilisieren, bevor es zu spät ist. Und ich beobachte auch nicht nur einfaches Konsumieren von Alkohol oder Drogen, sondern um Folgen davon. In solchen Situationen ist die Suchthilfe in Troisdorf genau die richtige Stelle: Telefon 02241 25 44 40.

Café Koko - Hier kann ich auftanken

  • Die Öffnungszeiten des Café Koko:

    • jeden Tag, auch an Feiertagen von 10.30 Uhr bis 14.30 Uhr
    • Einzeltermine nach Vereinbarung – Telefon 02241 25 444 41

    Adresse:
    Poststraße 91
    53840 Troisdorf
    Karte

  • Im Café Koko entscheide ich selbst, ob ich nur mein Handy oder Lebensenergie für meine gewünschte Veränderung auftanken möchte.

    Das Café Koko ist ein Kontaktladen. Eine Überlebenshilfe.

    Im Café Koko finde ich unbürokratisch und anonym kostenfreie bzw. kostengünstige lebenspraktische und gesundheitsfördernde Hilfen.

    Hier kann ich

    • duschen
    • Wäsche waschen
    • mich einfach mal aufwärmen
    • täglich abwechslungsreiche Mahlzeiten bekommen
    • saubere Spritzen bekommen

     

    Was mich hier außerdem erwartet:

    • respektvolles und unverbindliches Miteinander

     

    Je nach Wunsch und Bedarf bestehen weiterführende Angebote wie beispielsweise

    • Begleitung bei Behördengängen
    • Hilfe bei der Bearbeitung von Behördenpost
    • Unterstützung bei Anträgen (z.B. Sozialleistungen, Schwerbehindertenausweis, Pflegegradanträge, Befreiungsanträge bei Krankenkassen, Beantragungen von Ausweisen, Justizangelegenheiten)
    • Unterstützung bei der Wohnungssuche

     

Drogenkonsumraum für Langzeitabhängige - So sicher wie möglich

  • Hier bin ich willkommen: im Drogenkonsumraum (DKR) für Langzeitabhängige. Denn hier kann ich sicher und unter hygienischen Bedingungen Opiate oder Kokain konsumieren. Im Notfall bekomme ich Hilfe.

    Wie alle im DKR bin ich registriert. Das heißt: Ich habe vor meinem allerersten Besuch ein Aufnahmegespräch gehabt. Niemand konsumiert also anonym.

    Im Aufnahmegespräch wurden alle Verhaltensregeln besprochen. Zum Beispiel, dass nur die Eigenbedarfsmenge erlaubt ist. Man wird auch nach Grunderkrankungen gefragt, auch nach HIV und Hepatitis.

    Das Aufnahmegespräch legt eine Art Grundstein. Einen Gesprächsfaden. Die Mitarbeitenden der Suchthilfe bringen im Laufe der Zeit dann auch Themen wie eine mögliche Entgiftung oder Ausstiegshilfen aufs Tapet.

    Der Drogenkonsumraum für Langzeitabhängige ist wie das Café Koko täglich von 10.30 bis 14.30 Uhr geöffnet; letzter Einlass ist bereits um 14 Uhr.

     

"Rhein-Sieg-Kreis-Feger" - Man kommt sich wieder gebraucht vor

  • Als „Rhein-Sieg-Kreis-Feger“

    • komme ich montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr in die Suchthilfe, genauer gesagt in den gemeinsamen Arbeitsraum
    • ich arbeite mit: Wir reinigen öffentliche Plätze, insbesondere Hotspots in Troisdorf. Wir sammeln Drogenutensilien ein. Manchmal kommen kleinere Grünflächen- oder handwerkliche Arbeiten dazu.
    • habe ich endlich wieder das Gefühl von Arbeit. Und wenn die Arbeit getan ist: von verdientem Feierabend. Das ist schön.
    • gebe ich etwas zurück. Das macht froh.

     

     

  • Ich erhalte

    • 1 Euro je geleistete Arbeitsstunde
    • Frühstück, zusammen mit allen Feger*innen
    • Mittagessen, zusammen mit allen Feger*innen
    • auf Wunsch Hilfe bei Arbeits- oder Wohnungssuche oder anderen Fragen

    Das Angebot richtet sich an folgende Zielgruppe:

    • Suchterkrankte
    • aus dem Rhein-Sieg-Kreis
    • volljährig
    • ohne Erwerbsarbeit
    • ohne Angebote von Jobcenter bzw. Agentur für Arbeit

     

     

     

     

  • Ansprechpartner ist Philip Salgert

    Telefon 015128129517

     

    Weitere Infos bietet die Projekt-Website „Rhein-Sieg-Kreis-Feger

Weil ich mit Kind(ern) zusammenlebe

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Streetwork - Die Hilfe kommt vorbei

Nachsorge - Auf Dauer dranbleiben

  • Nach einer Rehabilitation für Abhängigkeitserkrankungen

    • zurückkehren in ein altes Umfeld oder neu starten in einem neuen Umfeld
    • die Ziele aus der Reha im Herzen

     

    Die Suchthilfe bietet ambulante Nachsorge:

    • Das ist eine anerkannte Maßnahme der Renten- und Krankenversicherungen
    • Ziele: die Situation überblicken, sich stabilisieren, Ausblicke wagen

     

    Voraussetzungen:

    • der Wunsch, die erworbene Abstinenz aufrechtzuerhalten
    • Wunsch, die Suchttherapie regulär zu beenden
    • Kostenzusage des Kostenträgers

     

    Tipp:

    Schon während der Rehabilitation mit der Suchthilfe Kontakt aufnehmen

    • um die Nachsorge vorzubereiten
    • um das weitere Vorgehen zu besprechen

     

     

     

  • Ansprechpartner ist Christian Weber
    0151 7424 0302

Selbsthilfegruppen - Mit anderen zusammen dranbleiben

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Flyer Beratungsstelle