Hilfe für Schwangere

Schwangerschaft und Geburt

Schwanger sein – das ist eine aufregende Nachricht. Alles ist anders. Es gibt ganz viel zu bedenken. Oft ist guter Rat wertvoll.
Wo finde ich eine Hebamme?
Was passiert bei den Vorsorgeuntersuchungen?
Ist es notwendig Zusatzleistungen beim Arzt zu bezahlen?
Wie bekomme ich Job und Elternsein hin?
Was erwartet mich als zukünftig Alleinerziehende?

Schwangerenberatung der Diakonie

Wir von der Schwangerenberatung informieren und beraten zu

  •  Psychosoziale Beratung
  •  Hebammensuche
  •  Entbindungskliniken
  •  Vorsorgeuntersuchungen
  •  Finanzielle Hilfen in der Schwangerschaft
  •  Elternzeit/Elterngeld
  •  Kindergeld/Kinderzuschlag
  •  Unterhalt/Vaterschaft/Sorgerecht
  •  Beratung für jugendliche und junge Schwangere
  •  Hilfsangebote vor Ort
  •  Beratung zur vorgeburtlichen Diagnostik (PND-Pränatale Diagnostik)
  •  Beratung bei zu erwartender Behinderung des Kindes
  •  Beratung und Begleitung nach einer Fehlgeburt
  •  Vermittlung weiterer Hilfen

  • Und dann ist es da. Große Freude – und auch viele Veränderungen. Nach der Geburt benötigen alle etwas Zeit, sich an die neue Lebenssituation zu gewöhnen. Im Alltag mit dem Neugeborenen tauchen wieder neue Fragen auf.

    Mein Kind weint die ganze Zeit, was kann ich nur tun? Ich schlafe kaum noch und bin völlig erschöpft. Das Geschwisterkind ist sehr eifersüchtig, wie kann ich damit umgehen? Wo finde ich Gruppenangebote bei mir vor Ort? Ich möchte nicht direkt wieder schwanger werden, welche Möglichkeiten habe ich?

    Wir von der Schwangerenberatung sind für die Familien da, auch nach der Geburt und auf Wunsch bis zum dritten Lebensjahr des Kindes.

    • Psychosoziale Beratung

    • Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen auf Kindergeld, Elterngeld, Kinderzuschlag, Unterhaltsvorschuss

    • Finanzielle Hilfen in besonderen Lebenslagen

    • Beratung und Begleitung nach einer Totgeburt

    • Angebote für Eltern und Kind vor Ort

    • Hilfe für Alleinerziehende

    • Unterstützung bei der Suche nach einer Kinderbetreuung

    • Vermittlung von Hilfen in der Familie

    • Beratung und Unterstützung bei Problemen im Alltag mit dem Kind

    • Beratung bei der Wahl eines passenden Verhütungsmittels

    • Vermittlung weiterer Hilfen

  • Wann ist es denn bei euch endlich soweit? Warum klappt es bei uns einfach nicht? Frauen und Paare, deren Kinderwunsch sich nicht erfüllt, sind häufig verunsichert und stehen unter Druck, dass es klappen muss.

    Es gibt viele medizinische Möglichkeiten, um Paare bei ihrem Wunsch nach einem Kind zu unterstützen. Aber welche Voraussetzungen bestehen für eine Kinderwunschbehandlung? Was kommt da eigentlich auf das Paar zu?  Wie kommt das Paar gut durch diese herausfordernde Zeit? Und wie sieht das eigentlich mit den Kosten aus? Was bedeutet es für ein Paar, wenn es trotzdem nicht klappt?

    Viele Fragen tauchen auf und die Verunsicherung steigt.

    Wir von der Schwangerenberatung geben Antworten, begleiten auf Wunsch Paare auf diesem Weg und stehen Ihnen unterstützend zur Seite.

    Ebenfalls beraten wir Sie bei einer möglichen Antragstellung zur Zusatzförderung der Kinderwunschbehandlung vom Land NRW.

  • Die moderne Medizin macht vieles möglich. Die Entwicklung des Kindes im Mutterleib kann genau überwacht und kontrolliert werden. Das Gesundheitssystem ermöglicht eine sehr gute medizinische Vorsorge für die Schwangere und ihr Kind.

    In diesem Zusammenhang besteht auch die Möglichkeit für die Schwangere, spezielle Untersuchungen vornehmen zu lassen. Eine mögliche Beeinträchtigung des Kindes kann mit diesen Methoden in den meisten Fällen festgestellt werden. Diese Untersuchungen sind immer freiwillig und setzen das Einverständnis der Schwangeren voraus.

    Bei Frauen mit einem gesundheitlichen Risiko, einer Vorerkrankung bei sich oder in ihrer Familie und ab einem Alter von 35 Jahren wird eine solche Untersuchung empfohlen.

    Mittlerweile gibt es auch bereits in der frühen Schwangerschaft die Möglichkeit anhand eines Bluttests mögliche Behinderungen festzustellen. Dieser Test muss in den meisten Fällen selber gezahlt werden.

    Wir von der Schwangerenberatung beraten Sie gerne zu den verschiedenen Untersuchungsmöglichkeiten und Methoden. Auch in Fällen, in denen die Schwangere unsicher ist, ob sie diese Untersuchungen überhaupt vornehmen lassen möchte, beraten und begleiten wir.

  • Eine Schwangerschaft verläuft leider nicht immer ohne Komplikationen. Es kann vorkommen, dass bei der Entwicklung des Kindes im Mutterleib Probleme auftauchen, die darauf hindeuten können, dass eine Behinderung, eine organische oder körperliche Abweichung vorliegt.

    Die Medizin hat viele Möglichkeiten, Probleme frühzeitig zu untersuchen und herauszufinden, ob und wenn ja, welche Problematik vorliegt.

    Diese Untersuchungen sind immer freiwillig und setzen das Einverständnis der Schwangeren voraus.

    In einer solchen Situation stehen Sorgen und Ängste im Vordergrund. Alle Eltern wünschen sich ein gesundes Kind, möchten das Beste für ihr Kind.

    Was passiert bei dieser Untersuchung? Möchte ich eigentlich vor der Geburt wissen, ob oder welche mögliche Beeinträchtigung mein Kind hat? Was bedeutet ein „positives“ Ergebnis für mich, für meine Partnerschaft und für meine Familie? Welche Informationen benötige ich, um eine gute Entscheidung treffen zu können? Was kommt auf mich zu, wie sähe mein Leben mit einem Kind mit Beeinträchtigungen aus?

    Wir von der Schwangerenberatung beraten, informieren und begleiten vor der Entscheidung zur vorgeburtlichen Diagnostik (PND), nach Erhalt eines positiven Befundes und auf Wunsch während der Schwangerschaft und darüber hinaus.

    Wir vermitteln auf Wunsch Kontakte zu Behindertenverbänden, Elterninitiativen und weiteren hilfreichen Unterstützungsmöglichkeiten.

  • Ein furchtbares Ereignis wie eine eine Totgeburt stellt das bisherige Leben auf den Kopf. Aus der Vorfreude wird eine große Katastrophe und nichts kann dies mildern. Fassungslosigkeit, Trauer, Wut. Die Gefühle überschlagen sich, oder es entsteht ein Gefühl der absoluten Leere.

    Jede Frau und jedes Paar, das eine solche Tragödie erleben muss, empfindet den Verlust auf andere Weise. Jeder Mensch muss einen Weg finden, mit diesem Ereignis umzugehen, damit leben zu lernen. Das erfordert große Kraftanstrengungen und viel Zeit der Trauer und des Loslassens.

    Wie soll ich jetzt nur weiterleben? Habe ich etwas falsch gemacht? Warum passiert das mir oder uns? Wie komme ich zurück in den Alltag, die anderen Kinder sind ja auch noch da?

    Wir von der Schwangerenberatung bieten Ihnen Begleitung und Beratung an. Sie erhalten auf Wunsch Informationen zu Bestattungsmöglichkeiten in der Region, seelsorgliche Unterstützung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen und anderen Hilfsangeboten. Bei uns dürfen Sie trauern, ihren Gedanken und Gefühlen freien Lauf lassen. Wir beraten kostenfrei und vertraulich.

  • Eine Statistik besagt, dass rund dreißig Prozent der Schwangerschaften in Deutschland in einer Fehlgeburt enden. Hiervon passieren viele Fehlgeburten unbemerkt innerhalb der ersten fünf Schwangerschaftswochen. Rund 10 bis 15 Prozent der Schwangerschaften enden danach, meist bis zur 14. Schwangerschaftswoche.

    Je weiter die Schwangerschaft bereits fortgeschritten ist, desto trauriger und belastender ist ein solches Ereignis für die Frau und das Paar, da bereits eine starke Bindung zu dem Ungeborenen aufgebaut wurde. Aber auch in der frühen Schwangerschaft bedeutet eine Fehlgeburt häufig ein sehr einschneidendes und trauriges Ereignis für die Frau und das Paar.

    Warum passiert das ausgerechnet mir? Jetzt haben wir schon so lange alles versucht und jetzt das. Habe ich vielleicht zu viel gearbeitet, mich körperlich zu sehr angestrengt? Das ist jetzt schon die dritte Fehlgeburt, ich kann das nicht mehr aushalten

    Wir von der Schwangerenberatung bieten Raum und Möglichkeit über den Verlust zu reden, trauern zu dürfen und Ängste und Befürchtungen zu äußern.

    Sie erhalten auf Wunsch Informationen zu Bestattungsmöglichkeiten, seelsorgliche Begleitung und Vermittlung weiterer Hilfsangebote.

    Melden Sie sich gern und vereinbaren einen Termin für ein vertrauliches Beratungsgespräch.

  • Durchschnittlich zwischen dem 14. und 55. Lebensjahr befindet sich die Frau in der fruchtbaren Zeit. Eine schön lange Zeit. Eine lange Zeit, in der Frauen selbst bestimmen möchten, ob und wann sie schwanger werden wollen und in der viele Frauen nicht ungeplant schwanger werden möchten.

    Um dies zu ermöglichen, gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Verhütungsmitteln. Das kann ganz schön verwirrend sein.

    Was ist denn nun das richtige Mittel für mich? Welche Vor-und Nachteile oder gar Nebenwirkungen können Verhütungsmittel haben?

    Welches Verhütungsmittel passt in meiner jetzigen Lebenssituation am besten zu mir?

    Was kann ich meinem jugendlichen Kind empfehlen?

    Und wie teuer ist das überhaupt, kann ich mir das leisten?

    Wir von der Schwangerenberatung informieren und beraten zu allen Möglichkeiten der Verhütung und unterstützen Sie, ein für Sie passendes Verhütungsmittel zu finden.

    Unter bestimmten Voraussetzungen können wir auf Wunsch einen Antrag auf finanzielle Beihilfen stellen.

  • Das Leben bringt auch Stolpersteine auf dem Weg mit sich. Es läuft nicht alles so, wie wir es uns vorstellen und kann zu persönlichen Problemen und Belastungen führen.

    Ich habe das Gefühl, ich bekomme mein Leben nicht mehr auf die Reihe. Da ich so viele Probleme habe, trinke ich in den letzten Monaten viel zu viel Alkohol. Mir kommen die ganzen Bilder aus meiner Vergangenheit wieder hoch und ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. So unterschiedlich wir Menschen sind, so unterschiedlich sind unsere Lebenssituationen.

    Frauen, die schwanger sind, möchten dem Kind und ihrer Familie eine gute Zukunft sichern. Das ist nicht immer ganz einfach, da persönliche Probleme belasten, äußere Umstände so schwierig sind, dass es keine gute Lösung zu geben scheint.

    Hier kann es hilfreich sein, ein Gespräch zu führen oder sich über eine längere Zeit begleiten und beraten zu lassen. Auch praktische Hilfen für den Alltag können helfen, Probleme zu lösen und zuversichtlicher in die Zukunft gehen zu können.

    Wir von der Schwangerenberatung bieten Ihnen ein vertrauliches Beratungsgespräch an. Melden Sie sich gern bei uns und vereinbaren einen Termin.

  • Das Baby ist endlich da und nun wird es manchmal schwierig. Nicht alle Babys finden einen leichten Weg ins Leben außerhalb des Mutterleibs. Sie schreien sehr häufig, lassen sich kaum beruhigen. Das Ein- und Durchschlafen funktioniert nur unter großer Kraftanstrengung aller oder das Trink- und Essverhalten gestaltet sich schwierig.

    Was mache ich nur falsch? Wann hört das endlich auf, ich halte das nicht mehr aus? Ich fühle mich total unfähig als Mutter oder Vater, weil ich mein Kind nicht beruhigen kann. Ist mein Baby krank? Es gibt viele Ursachen für diese sogenannten Regulationsstörungen

    Eltern stehen diesen Problemen häufig hilflos und allein gegenüber. Die dauerhafte Anstrengung führt dann schnell zu Frustration, Überforderung, körperlicher Überbelastung, Traurigkeit oder auch Wut.

    Wir von der Schwangerenberatung möchten Ihnen in dieser Situation Beratung und Begleitung anbieten. Wir vermitteln bei Bedarf geschulte Kinderärzt*innen oder Kinderpsycholog*innen.

Finanzielle Hilfen

In der Schwangerschaft verändert sich vieles. Eventuell stehen nach der Geburt berufliche Veränderungen an und das Einkommen reduziert sich. Familien mit geringem Einkommen haben Schwierigkeiten, die Grundausstattung für ein Baby zu bezahlen und stehen vor großen Problemen. Die Wohnung wird zu klein, ein Umzug ist teuer. Der Arbeitsvertrag ist befristet und wird nicht verlängert. Welche Möglichkeiten gibt es in dieser Situation?

  • Wir von der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung können in begründeten Fällen und bei niedrigem Einkommen Anträge auf Beihilfe stellen bei der Bundesstiftung für Mutter und Kind „Schutz des ungeborenen Lebens“.

    Hier können wir für schwangere Frauen Anträge auf Beihilfen für Schwangerschaftsbekleidung und die Babyerstausstattung stellen.

    In besonderen Notfällen auch für weitere Hilfen.

  • In besonderen Notfällen haben wir die Möglichkeit, Anträge auf Beihilfen an verschiedene Fonds und Stiftungen zu stellen, insbesondere für Hilfen während der Schwangerschaft oder bis ca. ein Jahr nach Geburt des Kindes.

    Keine Frau sollte ungewollt schwanger werden müssen, weil sie kein Geld für Verhütungsmittel hat.

    Wir können bei verschiedenen Hilfsfonds Anträge auf Beihilfen für Verhütungsmittel beantragen.

  • Informationen und Hilfe bei der Antragstellung Zusatzförderung bei Kinderwunschbehandlungen vom Land NRW

    Melden Sie sich gerne bei uns.

    Wir informieren und beraten Sie, welche Möglichkeiten es in Ihrer ganz persönlichen Situation gibt.

Staatliche Regelungen und Angebote

  • Die staatlichen Regelungen und Angebote von Elternzeit und Elterngeld bieten Frauen und Paaren die Möglichkeit, die Betreuung des Kindes zu übernehmen ohne ihre Arbeitsstelle zu verlieren und eine finanzielle Ausgleichszahlung zu erhalten.

    Gleichzeitig kann aber auch die Vielzahl der Möglichkeiten verwirren und man weiß nicht mehr, welche Möglichkeit denn nun die geeignete für die eigene Lebenssituation ist. Lieber Elterngeld oder ElterngeldPlus? Was hat es mit dem Partnerschaftsbonus auf sich?

    Wie kann das funktionieren, wenn ich möglichst schnell wieder in Teilzeit arbeiten möchte? Wird das Mutterschaftsgeld aufs Elterngeld angerechnet?

    Wir von der Schwangerenberatung beraten Sie gern zu all Ihren Fragen. Der guten Ordnung halber: Hierbei handelt es sich nicht um eine rechtsverbindliche Beratung.

    Die Beratung ist kostenlos und vertraulich.

Ungeplante Schwangerschaft

Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung

Ungeplant oder ungewollt – die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung ist Ansprechpartnerin für Frauen, die ihre Schwangerschaft in einen Konflikt stürzt.

Mit Schule oder Ausbildung noch gar nicht fertig. Einen One Night Stand gehabt und die Verhütung hat nicht geklappt. Überfordert beim Gedanken, ein weiteres Kind zur Welt zu bringen und groß zu ziehen. Warum auch immer – schwanger zu sein, kann sich manchmal gar nicht gut anfühlen. Keine Frau plant das – und nun ist sie ungeplant schwanger. Im Kopf kreisen die Gedanken: Angst und Trauer, vielleicht auch Scham beschäftigen die Frau. Angst vor Vorwürfen. Angst davor, überredet zu werden, das Kind zu bekommen oder abzutreiben. Das alles fühlt sich schrecklich an.

Erwägt die Schwangere einen Abbruch bzw. eine Abtreibung, ist es gesetzlich vorgeschrieben, eine Beratungsstelle aufzusuchen. Eine solche Beratung bietet die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung an. Der erforderliche Beratungsschein wird ausgestellt.

Es ist Zeit für alle möglichen Fragen für die ungeplant schwangere Frau. Die Beratung ist immer ergebnisoffen. Es gibt auf Wunsch Informationen über medizinische und rechtliche Aspekte eines Abbruchs. Auf  Wunsch sind wir behilflich bei der Arztwahl und informieren über die Kostenfrage eines Abbruchs.

Das Beratungsgespräch – gesetzlich vorgesehen gemäß § 219 StGB und § 5 SchKG – hilft dabei, eine eigenverantwortliche und gewissenhafte Entscheidung zu treffen. Die Frauen erhalten Informationen über öffentliche und private Hilfen. „Mit der Frau, nicht gegen sie“ – das beschreibt das evangelische Profil dieser Beratung.

Wir von der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung sind ansprechbar. Innerhalb von 24 Stunden bieten wir einen Gesprächstermin an.

Das Gespräch ist ergebnisoffen, vertraulich, absolut verschwiegen. Und außerdem ist die Beratung kostenlos.
Hier ist Zeit und Ort, die Gedanken und Gefühle zu sortieren.
Die Beraterin unterstützt dabei, die Situation zu klären. Wir respektieren die persönliche Entscheidung der Frau.

  • Eine ungewollte Schwangerschaft kann große Ängste auslösen. Im Lebensalltag gibt es viele Probleme, die unlösbar erscheinen, die Frau steht allein mit ihren Sorgen da und sieht keinen anderen Ausweg als die Schwangerschaft zu verheimlichen und das Kind anonym zu bekommen.

    Für diese Frauen gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit einer „Vertraulichen Geburt“. Danach können Schwangere ihr Kind im Krankenhaus oder bei einer Hebamme medizinisch sicher zur Welt bringen und trotzdem vorerst anonym bleiben.

    Elke Hörmann von der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung ist Ihre Ansprechpartnerin. Sie ist an die gesetzliche Schweigepflicht gebunden und berät und begleitet die Frauen.

    Ihre Identität geben die Frauen nur einmalig gegenüber der Beraterin preis, die ihre persönlichen Daten aufnimmt und dafür sorgt, dass diese sicher hinterlegt werden. Nach der Geburt wird das Kind einer Pflegefamilie anvertraut und dann zur Adoption freigegeben. Die Identität der Mutter ist bis zum 16. Lebensjahr des Kindes geschützt. Danach hat das Kind das Recht, den Namen und das Geburtsdatum seiner leiblichen Mutter zu erfahren.

    Wenden Sie sich gerne anonym an uns, wenn Sie Beratung und Begleitung wünschen.

Sexualpädagogische Angebote

  • Kinder fragen gern und viel. Wie kommt das Baby in den Bauch? Wie kommt das Baby aus dem Bauch? Was sieht beim Jungen anders aus als beim Mädchen? Und warum ist das so?

    Diese und ähnliche Fragen bringen Eltern und Erzieher*innen häufig in Erklärungsnot. Die Erwachsenen fühlen sich verunsichert, wissen nicht, wieviel sie erklären sollen, in welchen Worten und ob das überhaupt ein Thema für das Kind ist. Unsicherheit prägt häufig den Umgang mit dem Thema kindliche Sexualität.

    Erlaube ich Doktorspiele? Was ist okay und wo ist die Grenze?

    Wie geht der Kindergarten mit diesem Thema um?

    Wir von der Schwangerenberatung bieten für Eltern von Kindergartenkindern, Erzieher*innen und alle Menschen, die mit Kindern im Alter von ca. zwei bis sechs Jahren arbeiten und leben, Informationen und Beratungen zu frühkindlicher Sexualität an. Diese finden in Form von Elternabenden für Kindergarteneltern statt. Gern stehen Anke Moisa und Ruth Kippelt auch für Beratungen in Einzelfällen zur Verfügung.

    Wir bieten Fortbildungen für Erzieher*innen und Fachpersonal zu den Themen „Kindliche Sexualität- Doktorspiele und Co.“ und „Erstellung eines Schutzkonzepts für Einrichtungen“ an. Ebenso begleiten wir Teams bei der Erstellung von Konzepten.

    Unsere Veranstaltungen finden interaktiv statt, es ist immer Raum für Fragen und Erfahrungsaustausch.

    Sprechen Sie uns an.

    Wir freuen uns auf Ihre Anfragen.

Evangelische Beratungsstelle

  • Im Leben läuft nicht immer alles rund. Es kann immer zu Krisen und Problemen kommen, die uns überfordern und unser Leben belasten. Hier kann es hilfreich sein, mit einer außenstehenden Person zu sprechen. Eine Fachfrau, die kostenlos und im vertraulichen Rahmen zuhört, bei Entscheidungen unterstützend zur Seite steht und auf Wunsch auch über einen längeren Zeitraum beratend begleitet.

    Eine Beraterin der Evangelischen Beratungsstelle für Erziehungs-, Jugend-, Ehe-, und Lebensfragen bietet einmal wöchentlich in den Räumlichkeiten der Schwangerenberatung in Siegburg Beratungen an.

    Zur Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte telefonisch an die Beratungsstelle unter Telefon 0228 6880 150.