Unterzeichnung der neuen Kooperationsvereinbarung über das "Siegel für Vielfalt". Foto: RSK

Sichtbare Wertschätzung

von Anna Neumann

06.11.2025

Teilhabe und Chancengleichheit für alle Menschen im Rhein-Sieg-Kreis sollen weiter wachsen. Dem dient eine nachhaltige vielfaltsorientierte Öffnung von Einrichtungen, Verwaltungen und Organisationen.


Das fördert das „Siegel für Vielfalt“. Das Siegel ist nicht neu, nur umbenannt. Bisher hieß es „Siegel interkulturell orientiert“. Um seinen Nutzen und die Ziele für die Zukunft besser aufzustellen, haben die Verantwortlichen eine neue Kooperationsvereinbarung getroffen.

Das Siegel ist die „sichtbare Wertschätzung“ für die interkulturelle Öffnung, so die Kooperationspartner. Dabei wird die Auszeichnung schon dann verliehen, wenn die Öffnung eingeleitet ist. Im Turnus von zwei Jahren ist eine Rezertifizierung möglich, so dass auch die weiteren Schritte besiegelt werden können.

Unterzeichnet haben die Kooperationsvereinbarung Landrat Sebastian Schuster für den Rhein-Sieg-Kreis, Fatma Cesme von der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn, Kreiscaritasdirektor Harald Klippel und Patrick Ehmann, Geschäftsführer der Diakonie An Sieg und Rhein. Die Integrationsagenturen von Kurdischer Gemeinschaft, Caritas und Diakonie organisieren die Umsetzung gemeinsam mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Rhein-Sieg-Kreises. Die Beratungen der Einrichtungen finden immer im Tandem durch eine Integrationsagentur und das KI statt.