Weltflüchtlingstag: Bekenntnis zum Flüchtlingsschutz
von Anna Neumann
19.06.2026
Das erleben die Partnerorganisationen von Brot für die Welt und der Diakonie Katastrophenhilfe in ihrer täglichen Arbeit in den Flüchtlingscamps im Tschad oder auf den Fluchtrouten Zentralamerikas. Die Diakonie Deutschland erlebt diesen Druck auch hierzulande in der Arbeit mit Geflüchteten. Die drei evangelischen Werke stehen weiter an der Seite von Geflüchteten, denn angesichts von 118 Mio. Schutzsuchenden weltweit ist der Flüchtlingsschutz wichtiger denn je. Das erklären die drei Werke in ihrer Pressemitteilung anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni und 75 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention am 28. Juli.
Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch sagt: „Viele Menschen haben in Deutschland Schutz und eine neue Heimat gefunden. Derzeit erleben wir jedoch Rückschritte beim Flüchtlingsschutz, auch in Deutschland. Dazu zählen die jüngsten Verschärfungen im europäischen Asylsystem, Zurückweisungen an den Binnengrenzen, Einschränkungen beim Familiennachzug bis hin zu Kürzungen bei Integrationskursen und der Asylverfahrensberatung.“
Auch Brot für die Welt und Diakonie Deutschland haben das heute von 270 Organisationen veröffentlichte Memorandum „Es geht auch anders!“ unterzeichnet.
Links
- die Pressemitteilung mit Link zum Memorandum „Es geht auch anders!“
- Hilfe der Diakonie An Sieg und Rhein bei Flucht und Migration