Worauf wir warten: dass die Welt heil wird

29.11.19
Foto: unsplash
Durch den Advent, die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, führt in vielen Familien der Adventskranz. Foto: unsplash

Adventszeit ist Wartezeit. Worauf wir warten? Auf das Weihnachtsfest, auf den Winterurlaub, auf ein Wiedersehen mit Familie und Freunden zu Hause. "Driving home for Christmas" ist der Soundtrack des Advents für Viele, spätestens in den letzten Tagen vor Weihnachten. Vor allem, wenn die Anfahrt länger dauert.

Wir warten mit Vorfreude auf die Ankunft, lateinisch "adventus". Davon erzählt auch die Bibel. "Siehe, Dein König kommt zu Dir, ein Gerechter und ein Helfer." Der Wochenspruch, entnommen aus dem Prophetenbuch Sacharja, fasst zusammen, worauf die Christenheit, die Kirche wartet. Es ist ein doppeltes Warten.

Zum einen auf Jesus, das Kind, das uns zeigen wird, wie Gott seine Welt gemeint hat und wie wir in seinem Sinne gut miteinander leben können. So wird Jesus Helfer zu einem heilsamen Leben für jeden Menschen und die gesamte Schöpfung.

Zum anderen warten wir darauf, dass Gott seine Schöpfung vollendet, in Gerechtigkeit und Frieden - etwas, das wir Menschen nicht leisten können, aber auch nicht leisten müssen. Wir erwarten eine gute Vollendung der Welt. Wir warten darauf, dass wir selbst, dass die Welt heil wird. Dass die große Sehnsucht der Menschen aller Zeiten sich erfüllt.

Kleiner hoffen wir nicht!

Almut van Niekerk (Superintendentin und Pfarrerin)

Diakonische Einrichtungen

Hilfe für Menschen mit Behinderung

Evangelisches Kinder- und Jugendheim

Diakonische Hilfen im Kölner Raum

Online-Service für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen

© 2009 Evangelischer Kirchenkreis An Sieg und Rhein | Zeughausstr. 7-9, 53721 Siegburg | Fon: 02241/5494-0 | Impressum | Datenschutzerklärung