Schutzmasken-Spenden: Große Zahl an Spenden

15.05.20

Was für eine starke Resonanz: Rund 700 Mundschutze haben Menschen für Mitmenschen gespendet. Genau 580 der Masken wurden bei der Diakonie in Siegburg abgegeben. Weitere 120 erhielt die Suchthilfe der Diakonie in Troisdorf. Außerdem hat die Mitarbeiterin im Freiwilligen Sozialen Jahr des Diakonischen Werks An Sieg und Rhein in den letzten drei Wochen rund 100 Masken genäht. Größtenteils sind  diese insgesamt rund 800 Masken verteilt. Der Bedarf besteht fort, deshalb ruft die Diakonie auch weiterhin dazu auf, Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen durch das Nähen von Atemschutzmasken zu unterstützen.

Die Verordnung zum Tragen von Atemschutzmasken beim Einkaufen, in öffentlichen Gebäuden und in Bus und Bahn verpflichtet alle Bürger*innen, Atemschutzmasken bzw. Mund-Nasen-Schutze haben. Damit Schutz keine Frage der sozialen und finanziellen Situation wird, hatte das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein dazu aufgerufen, Atemschutzmasken zu nähen und zu spenden. Denn nicht jede und jeder lebt in hilfreichen sozialen Netzwerken, in stabilen Nachbarschaften, kann sich Masken selbst nähen oder hat das Geld, um sich Masken zu kaufen. Die finanzielle Situation für Menschen in prekären Lebenslagen verschlechtert sich im Alltag mit Corona ohnehin, das wird in der Diakonie tagtäglich deutlich.

Die Annahme der fertigen Schutzmasken erfolgt nach vorheriger Kontaktaufnahme, um die Übergabe hygienisch sicher abzuwickeln, auch für die Spender*innen. Die Abgabe ist in Siegburg und in Troisdorf möglich:

 

Anleitungen zum Nähen von Mundschutzen – zum Beispiel:

 

Diakonie-Website:

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